Was ist Kunst?
Die 4 Kategorien der Kunst
Die vier Kategorien der Kunst von Mareke Müller

Was ist Kunst?
English below
Spätestens nach Beuys Satz „Jeder ist ein Künstler.“ Stellt sich die Frage, was Kunst eigentlich ausmacht, beziehungsweise, wann etwas Kunst ist.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Kunst als Allgemeinbegriff unklar ist und habe zum besseren Verständnis künstlerisches Schaffen in vier Qualitätsgruppen unterteilt.
In der wohl größten Gruppe befinden sich alle Arbeiten, die aus persönlichem kreativem Interesse neben der Hauptbeschäftigung erstellt wurden. Alles was in der Schule, als Hobby, in der Therapie erschaffen wir ist also Kunst der 4. Kategorie.
In der dritten Kategorie befindet sich alles dessen Zielsetzung Dekoration und Unterhaltung, auch gekoppelt mit Gelderwerb, ist. Sei es Haupt- oder Nebenberuflich, an der Kunstschule erlernt oder autodidaktisch.
In der zweiten Kategorie befinden sich vorwiegend Absolventen von Universitäten der Künste oder zumindest teilweise autodidaktisch sowie hauptberuflich fachliche Fähigkeiten erworbene Regisseure, Autoren, Maler, Bildhauer, Schauspieler, Dichter, Komponisten, Musiker, Schauspieler und bildende digitale Künstler deren Augenmerk auf der Entwicklung und dem Praktizieren neuer Techniken ihres Fachbereiches gilt mit dem vorherschendem Ziel der Gewinnerzeugung und der Abhängikeit von Auftraggebern.
In der ersten Kategorie befinden sich ausschließlich künstlerisch ausgebildete freie Autoren, Regisseure, Maler, Bildhauer, Dichter, Komponisten, Musiker, digitale Künstler und Schauspieler deren Augenmerk nicht der Erwerbsarbeit gilt (welche aber nicht ausgeschlossen ist) sondern dem Erschaffen neuer Werke und der Umsetzung vorhandener Werke.
Der Unterschied der zweiten Kategorie zur ersten besteht ausschließlich aus der dauerhaften freien inhaltlichen Auseinandersetzung mit einer auf eine Aussage oder Beobachtung hinzielenden Arbeit.
Diese Gruppe hat sich ausschließlich der Aufgabe gestellt die Gesellschaft zu spiegeln.
Dies ist die ursprüngliche und einzige Aufgabe der freien Künste und das Denken, das zu dieser Aufgabe befähigt, soll an den Universitäten und Hochschulen für Kunst gelehrt werden. Dies gelingt nicht bei jedem dort Studierenden und ist insbesondere auch dann schwer zu leben, wenn die Arbeit dem Broterwerb unterworfen ist.
Arbeiten dieser Kategorie haben nicht den Anspruch in irgendeiner Weise Schönes darzustellen noch ein Produkt zu werden und womöglich auf den Kunstmarkt als Spekulationsobjekt zu gelangen.
Dies erschwert leider regelmäßig den Zugang der Gesellschaft zu dieser Arbeit.
Es wäre Aufgabe der Politik hier gegenzusteuern, allerdings stehen solche Bemühungen immer in Zusammenhang mit Geld und hier ist der Korruption und der Vetternwirtschaft Tür und Tor geöffnet.
Meiner Ansicht nach wäre es zielführender den betreffenden Absolventen von Hochschulen die freischaffende Arbeit anzuerkennen und das Bürgergeld, vielleicht zuzüglich einer Entschädigung der Arbeitsmaterialien, ohne weitere staatliche Forderungen zu zahlen. Und jedem, der bereit dazu ist, die Möglichkeit zu bieten seine Arbeit zu zeigen, ohne finanzielles Interesse und ohne Zensur.
„The Four Categories of Art“ by Mareke Müller
What is Art?
After Joseph Beuys famously said, „ Everyone is an artist, “the question arises as to what actually constitutes art, or rather, when something is considered art.
I have come to the conclusion that art, as a general term, is ambiguous, and for better understanding, I have divided artistic creation into four categories based on quality.
4. Personal Creative Interest: This category encompasses all works created out of personal creative interest alongside one’s main occupation. It includes works produced in School, as hobbies or as part of therapy. These creations are considered art in the fourth category.
3. Decoration and Entertainment: The third category includes works that ai, to decorate or entertain, often with the intention of earning money, whether pursued as a main or side profession. These capabilities can be learnt at an art school or through self-teaching.
The second category consists primarily of graduates from art universities or those who have acquired their professional skills at least partially through self-study and full-time work. These include directors, writers, painters, sculptors, actors, poets, composers, musicians, and digital visual artists whose focus is on developing and practicing new techniques in their field, with the primary goal of generating profit and being dependent on clients.
The first category comprises exclusively artistically trained freelance writers, directors, painters, sculptors, poets, composers, musicians, digital artists, and actors whose focus is not on gainful employment (though this is not excluded), but rather on creating new works and adapting existing ones.
The difference between the second and first categories lies solely in their sustained, independent engagement with a work aimed at a specific statement or observation.
In my opinion, it would be more effective to acknowledge the freelance work of graduates from art institutions an provide them with a basic income, perhaps including compensation for materials, without any further governmental demands. Furthermore, to offer anyone willing, the opportunity to showcase their work without financial interests or censorship.